Die Ausgangslage
Die ADHS Gruppe Zürich bietet Abklärung und Gruppentherapie für Erwachsene mit ADHS. Das ist ein Feld mit einer Besonderheit: Die meisten Menschen, die hier ankommen, suchen nicht nach einer Behandlung, sondern nach einer Erklärung. Sie haben jahrelang gedacht, sie seien unorganisiert, faul oder überempfindlich, und stossen irgendwann auf einen Begriff, der das anders ordnet.
Die Suchanfragen sehen entsprechend aus. Gesucht wird nach Symptomen, nach Selbsttests, nach «ADHS Erwachsene Anzeichen», «ADHS Abklärung Zürich Kosten», «Wartezeit ADHS Diagnose». Erst danach, oft viel später, nach einer Therapie.
Über die Jahre entstanden zwei vollständige Redesigns und zuletzt, 2026, ein sanfter Facelift. Dazu durchgehend die Arbeit an der Auffindbarkeit.
Was gemacht wurde
Zwei Redesigns, 2026 ein Facelift, und durchgehend SEO-Arbeit mit dokumentierter Ausgangsmessung — damit sich später sagen lässt, was sich verändert hat und was nicht.
- Zwei vollständige Redesigns der Website
- Sanfter Facelift 2026, ohne den Auftritt umzuwerfen
- Ausgangsmessung: Rangplätze, Sichtbarkeit, Suchanfragen, technische Kennzahlen
- Technisches Audit: Indexierung, Adressstruktur, Ladezeiten, mobile Darstellung
- Ordnung der Inhalte nach Suchintention statt nach Angebotslogik
- Redaktionelle Inhalte zum Thema ADHS im Erwachsenenalter
- Strukturierte Daten für Praxis, Leistungen und häufige Fragen
- Nachmessung gegen die Ausgangswerte
Im Einzelnen erklärt
Warum am Anfang gemessen wird
Ohne Ausgangswerte ist jede spätere Aussage über den Erfolg eine Behauptung. Suchmaschinen ändern ihre Verfahren mehrmals im Jahr, die Nachfrage schwankt saisonal, und Konkurrenz kommt dazu oder verschwindet. Wer nicht weiss, wo er gestartet ist, kann all das nicht von der eigenen Arbeit trennen.
Erfasst wurden deshalb vor dem ersten Eingriff: die Rangplätze zu den wichtigsten Anfragen, die Zahl indexierter Seiten, die tatsächlich eingehenden Suchanfragen und die technischen Kennzahlen der Startseite. Diese Werte sind der Massstab. Sie machen auch sichtbar, wenn eine Massnahme nichts gebracht hat — was ebenso wertvoll ist.
Suchintention vor Angebotslogik
Praxis-Websites sind fast immer nach dem Angebot geordnet: Diagnostik, Einzeltherapie, Gruppentherapie, Team, Kontakt. Das entspricht der Sicht der Praxis und nicht der Frage, mit der jemand ankommt.
Die Inhalte wurden deshalb nach Anliegen sortiert. Wer wissen will, ob die eigenen Schwierigkeiten überhaupt in diese Richtung deuten, landet auf einer Seite, die das beschreibt — ohne zu diagnostizieren und ohne zu beschwichtigen. Wer den Ablauf einer Abklärung sucht, findet ihn samt Dauer und Kosten. Die Angebotsstruktur bleibt daneben bestehen, sie ist nur nicht mehr der einzige Weg hinein.
Ein Thema, bei dem der Ton mitentscheidet
ADHS im Erwachsenenalter ist ein Feld mit viel Halbwissen und starken Gefühlen. Ein Teil der Suchenden hat eine Diagnose, ein grösserer Teil einen Verdacht, und ein weiterer Teil ist skeptisch, ob es das Ganze überhaupt gibt.
Texte, die zu sicher auftreten, verlieren die zweite und dritte Gruppe. Texte, die zu vorsichtig sind, helfen niemandem. Der brauchbare Weg liegt dazwischen: beschreiben, was in der Abklärung geschieht, benennen, was sie leisten kann und was nicht, und die Entscheidung bei der Person lassen.
Redaktionelle Inhalte als Suchfläche
Eine Praxis-Website besteht aus einer Handvoll Seiten, und die decken höchstens ein Dutzend Suchanfragen ab. Alles darüber hinaus braucht Inhalte, die nicht das Angebot beschreiben, sondern das Thema.
Solche Beiträge decken genau die Fragen ab, die vor einem ersten Kontakt gestellt werden: wie eine Abklärung abläuft, was sie kostet, wie lange sie dauert. Eine Leistungsseite beantwortet das nicht, ohne unübersichtlich zu werden.
Örtliche Suche in einer grossen Stadt
«ADHS Abklärung Zürich» ist eine örtliche Anfrage, und örtliche Anfragen haben eigene Regeln. Entscheidend sind die Entfernung zum Suchenden, die Vollständigkeit des Unternehmensprofils und die Frage, ob Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben sind.
In Zürich kommt ein Wettbewerbsfaktor dazu: Die Dichte an Praxen ist hoch, überregionale Portale stehen weit oben. Gegen die ist mit allgemeinen Seiten nicht anzukommen. Mit einer klaren örtlichen Zuordnung und einem spitzen Thema dagegen schon.
Häufige Fragen sind keine Füllung
Ein Fragenteil auf einer Praxis-Website wird oft als Restrampe benutzt. Dabei ist er die Stelle, die einer Suchanfrage am nächsten kommt: eine Frage, wie sie jemand tippen würde, und darunter eine Antwort, die ohne Umgebung auskommt.
Die Fragen wurden deshalb aus den tatsächlichen Suchanfragen abgeleitet, nicht erfunden, und maschinenlesbar ausgezeichnet. Was hier steht, sind die Dinge, die vor dem ersten Anruf geklärt sein wollen: Kosten, Dauer, Wartezeit, Ablauf, ob eine Überweisung nötig ist.
Was die Nachmessung gezeigt hat
Der Vergleich gegen die Ausgangswerte trennt zwei Dinge, die sonst verschwimmen: mehr Besuche, weil die Seite zu mehr Anfragen gefunden wird, und mehr Besuche, weil das Thema gerade Konjunktur hat. Nur das erste ist Arbeit, das zweite ist Wetter.
Genauso zeigt die Nachmessung, welche Massnahmen wirkungslos blieben. Das ist unbequem und der Grund, warum viele Angebote lieber ohne Ausgangsmessung arbeiten. Es ist gleichzeitig die Voraussetzung dafür, den Aufwand beim nächsten Mal dorthin zu lenken, wo er etwas bringt.
