Ich entwickle Websites im Zusammenspiel mit Sprachmodellen. Das verkürzt die Strecke von der Idee zur laufenden Seite erheblich, verschiebt aber die Verantwortung nicht: Was ausgeliefert wird, habe ich gelesen und geprüft.
Was sich dadurch ändert
Der grösste Unterschied liegt nicht im Tippen, sondern im Verwerfen. Eine Variante, die früher zwei Tage gekostet hätte, kostet jetzt zwei Stunden. Dadurch werden Entwürfe wieder wegwerfbar.
Man einigt sich am fertigen Ergebnis statt an einer Beschreibung davon. Das ist der eigentliche Gewinn, und er zeigt sich erst im zweiten oder dritten Durchgang, wenn eine Änderung nicht mehr wehtut.
Für Sie heisst das kürzere Wege und weniger Zwischenstationen. Sie sprechen mit der Person, die auch tippt.
Wo ich die Grenze ziehe
Code, den niemand liest, ist eine Hypothek. Wenn ein Sprachmodell etwas erzeugt, das ich nicht erklären kann, fliegt es raus, auch wenn es funktioniert. Sonst steht bei der ersten Störung niemand da, der helfen könnte.
Das ist keine Vorsicht aus Prinzip. Ich habe eine Masterarbeit darüber geschrieben, wann statistische Verfahren schlechter abschneiden als einfachere, und die Antwort war: öfter, als man denkt.
Was Sie bekommen
- Neue Websites von der Anforderung bis zum Betrieb
- Bestehende Seiten erweitern statt neu bauen
- Eigene WordPress-Plugins, wo ein fertiges nicht passt
- Kleine Werkzeuge, die eine wiederkehrende Aufgabe abnehmen
Wie ein Projekt abläuft
Am Anfang steht keine Gestaltung, sondern eine Liste. Was muss die Seite können, für wen, und woran erkennen wir hinterher, ob sie es kann. Das klingt umständlich und spart die teuerste Sorte Arbeit: die, die man macht, weil niemand vorher gefragt hat, wozu.
Danach entstehen Entwürfe im Browser statt in einem Gestaltungsprogramm. Sie sehen die Seite, wie sie sein wird, auf Ihrem Telefon und auf Ihrem Bildschirm, und nicht ein Bild davon. Ab da wird in kurzen Runden gearbeitet: bauen, ansehen, ändern. Was Ihnen nicht passt, ist am selben Tag anders.
Zum Schluss die Übergabe: Zugänge, eine Sicherung, eine Beschreibung des Aufbaus. Danach können Sie weiterarbeiten, mit mir oder ohne mich.
Woran der Aufwand hängt
Nicht an der Anzahl Seiten. Zwanzig Seiten, die alle gleich aufgebaut sind, kosten weniger als drei, die je etwas Eigenes tun. Der Aufwand steckt in der Zahl unterschiedlicher Fälle, nicht in der Menge.
Der zweite Treiber sind Anbindungen an anderes: ein Buchungssystem, eine Mitgliederverwaltung, eine Buchhaltung. Jede Schnittstelle bringt Fehlerfälle mit, die man behandeln muss — was passiert, wenn das andere System nicht antwortet, und wer merkt es.
Der dritte sind Inhalte. Eine Seite, für die Texte und Bilder bereitliegen, geht schnell. Eine, bei der beides erst entstehen muss, dauert unabhängig von der Technik.
Für wen sich das eignet
Für Institute, Praxen, Fachverbände und kleine Unternehmen, die eine Website als Arbeitsmittel brauchen und nicht als Visitenkarte. Also überall dort, wo die Seite etwas tut: anmelden, buchen, versenden, verwalten.
Weniger geeignet ist es, wenn Sie eine reine Gestaltungsleistung suchen und die Umsetzung intern liegt, oder wenn ein grosses Team über Monate parallel an derselben Anwendung arbeitet. Dafür gibt es passendere Aufstellungen, und ich sage das lieber vorher als hinterher.
Was Ihnen am Ende gehört
Die Seite läuft auf Ihrem Hosting, unter Ihrer Domain, mit Ihren Zugängen. Es gibt keine Lizenz, die Sie an mich bindet, kein Theme, das nach zwölf Monaten kostenpflichtig wird, und keinen Dienst, den nur ich bedienen kann.
Übergeben wird alles, was zum Weiterarbeiten nötig ist: der Quelltext des Themes und allfälliger Plugins, eine vollständige Sicherung, die Zugänge zu Hosting, Domain und Datenbank, dazu eine Beschreibung des Aufbaus in verständlichem Deutsch. Diese Beschreibung ist der Teil, den man am ehesten weglässt und am dringendsten braucht — nämlich dann, wenn jemand anders übernehmen soll.
Der Grund dafür ist kein Idealismus. Eine Kundin, die jederzeit gehen könnte, bleibt aus dem richtigen Grund. Und ich arbeite lieber so, dass niemand von mir abhängt, als dass mich jemand nicht loswird.
Wo künstliche Intelligenz in einem kleinen oder mittleren Unternehmen tatsächlich Arbeit abnimmt — und wo sie nur Aufwand verschiebt — habe ich im Beitrag KI im KMU: wo sie hilft anhand konkreter Fälle durchgegangen.
Häufige Fragen
Schreibt die KI die Website, oder Sie?
Beides, und die Reihenfolge ist wichtig. Ich entscheide, was gebaut wird und wie es aufgebaut ist. Sprachmodelle schreiben grosse Teile des Codes. Geprüft und verantwortet wird alles von mir.
Wird die Seite dadurch billiger?
In der Regel ja, weil weniger Stunden anfallen. Der Unterschied zeigt sich vor allem bei Änderungen: Was früher eine Offerte gebraucht hätte, ist manchmal in einer Stunde erledigt.
Kann ich die Seite später selbst pflegen?
Ja. Ich baue mit dem Block-Editor von WordPress, den Sie aus jeder anderen WordPress-Seite kennen. Sie bekommen Zugänge, eine Sicherung und eine Beschreibung des Aufbaus.
Was, wenn Sie nicht erreichbar sind?
Nichts an Ihrer Seite ist so gebaut, dass nur ich damit arbeiten kann. Alle Zugänge liegen bei Ihnen, der Aufbau ist dokumentiert.
Arbeiten Sie auch für Kundschaft ausserhalb des Gesundheitsbereichs?
Ja. Der Schwerpunkt liegt bei Instituten, Praxen und Fachverbänden, weil ich die Themen und die nötige Zurückhaltung dort kenne. Das ist eine Erfahrung, keine Bedingung — die Arbeitsweise ist dieselbe.
Können Sie mit einer bestehenden Agentur zusammenarbeiten?
Ja, wenn die Zuständigkeiten geklärt sind. Häufig liegt die Gestaltung bei einer Agentur und die Umsetzung samt Automatisierung bei mir. Was nicht funktioniert, sind zwei Beteiligte ohne festgelegte Grenze — dann fällt Arbeit doppelt an oder gar nicht.