Robin Stohler

KI-Webdesign und Webentwicklung aus Zürich

SEO und GEO

SEO sorgt dafür, dass Ihre Website in der Trefferliste von Google erscheint. GEO sorgt dafür, dass sie in der Antwort vorkommt, die ChatGPT, Perplexity oder die AI Overviews jemandem direkt vorlegen. Google bewertet Seiten, Sprachmodelle zitieren Passagen.

Warum beides nötig ist

Früher endete die Suche auf Ihrer Website. Heute endet ein wachsender Teil davor: Die Antwort steht bereits im Suchergebnis oder im Chatfenster, und Ihre Seite kommt darin höchstens als Quelle vor.

Wer eine Therapieform oder eine Weiterbildung sucht, stellt seine Frage inzwischen ebenso oft einem Sprachmodell wie einer Suchmaschine. Dort werden Sie genannt oder nicht, und dazwischen gibt es wenig.

Wie ich vorgehe

Zuerst ein Befund, technisch und inhaltlich, als Dokument. Das Dokument gehört Ihnen, auch wenn wir nicht weiterarbeiten. Danach die Umsetzung am laufenden System, ohne Ausfallzeit.

Für der-psychologe.ch liegen zwei getrennte Befunde vor, einer für klassische Suche und einer für Antwortmaschinen. Für holdmetight.ch ein Audit samt neuen Texten für die Wartelisten-Strecke.

Woran Sie merken, dass es wirkt

Bei Suchmaschinen zeigt die Search Console Position und Klicks. Bei Antwortmaschinen gibt es kein solches Werkzeug. Deshalb legen wir zu Beginn zehn bis zwanzig Fragen fest, die Ihre Kundschaft tatsächlich stellt, und prüfen regelmässig, ob Sie in den Antworten genannt werden.

Das ist unelegant.

Was Sie bekommen

  • Technische Prüfung: Erreichbarkeit, Adressen, Ladezeiten, Indexierung
  • Inhaltliche Prüfung gegen die Fragen, die tatsächlich gestellt werden
  • Strukturierte Daten nach Schema.org, passend zum Seitentyp
  • Umbau der Texte auf zitierfähige Absätze
  • llms.txt und Freigabe der KI-Crawler
  • Messung über einen festen Satz Fragen

Was in einem Audit steht

Ein Audit ist kein Bericht zum Ablegen, sondern eine Liste von Massnahmen in der Reihenfolge, in der sie sich lohnen. Jeder Punkt nennt den Befund, die Begründung und den geschätzten Aufwand. Was Sie selbst erledigen können, ist als solches gekennzeichnet.

  • Technisch: Erreichbarkeit, Weiterleitungen, Adressstruktur, Indexierung, Ladezeiten, Darstellung auf dem Telefon
  • Inhaltlich: Welche Seite bedient welche Suchintention, wo überschneiden sich zwei Seiten, wo fehlt eine
  • Örtlich: Einheitlichkeit von Name, Adresse und Telefonnummer über alle Verzeichnisse
  • Strukturierte Daten: Was maschinell eindeutig sein sollte und es noch nicht ist
  • GEO: Ob Absätze für sich allein verständlich sind, ob KI-Crawler Zugang haben, ob eine llms.txt sinnvoll ist

Wie lange es dauert, bis etwas passiert

Technische Änderungen wirken schnell: Eine Seite, die vorher nicht indexiert war, kann innerhalb von Tagen in der Suche auftauchen. Inhaltliche Arbeit braucht länger, weil Suchmaschinen erst beobachten, wie Menschen mit der geänderten Seite umgehen. Mit sichtbaren Verschiebungen ist nach etwa drei Monaten zu rechnen, mit belastbaren nach sechs.

Bei Antwortmaschinen ist der Zeitraum kürzer und die Bewegung sprunghafter. Modelle greifen teils auf ihren Trainingsstand zurück, teils auf eine Live-Suche. Was Sie heute ändern, kann in der einen Antwort morgen sichtbar sein und in der anderen erst in Monaten.

Wer Ihnen einen Rangplatz zu einem Datum zusagt, sagt etwas zu, worüber er nicht verfügt. Zusagen lässt sich die Arbeit: dass jeder Befund dokumentiert ist, jede Massnahme begründet, und nach der Umsetzung nachweisbar, was sich geändert hat.

Örtliche Suche ist ein eigener Wettbewerb

«Psychotherapie in meiner Nähe» liefert nicht dieselbe Trefferliste wie dieselbe Anfrage zwei Quartiere weiter. Für einen Anbieter mit einem Standort ist das die beste Nachricht überhaupt: Überregional ist gegen Portale kaum anzukommen, im eigenen Einzugsgebiet dagegen schon.

Dafür müssen Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben sein — auf der Website, im Google-Unternehmensprofil, in Fachverzeichnissen. Abweichungen, und sei es nur eine Abkürzung oder eine fehlende Etage, schwächen die Zuordnung. Das ist stumpfe Arbeit und einer der wenigen Hebel, die verlässlich wirken.

KICrawler sind nicht alle gleich

Wer in der robots.txt pauschal alles blockt, was nach KI aussieht, sperrt sich aus genau den Antworten aus, in denen er vorkommen möchte. Die Zugriffe lassen sich unterscheiden, und die Unterscheidung ist die eigentliche Entscheidung.

Es gibt Crawler, die Material für das Training sammeln — dort mögen Sie widersprechen wollen. Es gibt Crawler, die einen Suchindex aufbauen, aus dem später Antworten mit Quellenangabe entstehen. Und es gibt Abrufe, die stattfinden, weil ein Mensch gerade eine Frage gestellt hat und das Modell Ihre Seite nachschlägt. Die letzten beiden bringen Sichtbarkeit; wer sie aussperrt, verzichtet darauf.

Ein verbreiteter Irrtum betrifft Google-Extended: Das ist kein Crawler, sondern eine Steuerung darüber, wie das bereits von Google erfasste Material weiterverwendet werden darf. Wer es sperrt, verschwindet nicht aus der Suche — aber unter Umständen aus den Antworten darüber.

Worin sich SEO und GEO im Einzelnen unterscheiden und warum eine Seite bei Google vorn stehen und in KI-Antworten fehlen kann, steht im Beitrag SEO und GEO: der Unterschied.

Häufige Fragen

Ersetzt GEO das klassische SEO?

Nein. Die Grundlagen sind dieselben, und die Trefferliste von Google verschwindet nicht. GEO kommt dazu.

Wie lange dauert es?

Bei Suchmaschinen mehrere Wochen bis Monate. Bei Antwortmaschinen unregelmässiger, weil die Modelle unterschiedlich oft aktualisiert werden. Wer schnelle Ergebnisse verspricht, verspricht etwas, das er nicht halten kann.

Reicht ein SEO-Plugin?

Ein Plugin setzt Titel und Beschreibungen und erzeugt eine Sitemap. Es schreibt keine Texte und baut keine Absätze um. Die eigentliche Arbeit bleibt liegen.

Sollen wir KI-Crawler wirklich hereinlassen?

Wenn Ihr Ziel Sichtbarkeit ist: ja. Wenn Sie Inhalte haben, die nicht in Trainingsdaten geraten sollen, gehört das getrennt betrachtet, Seite für Seite.

Was kostet ein Audit?

Das hängt vom Umfang ab. Ein Befund für eine Praxisseite mit zehn Seiten ist etwas anderes als für ein Institut mit Kurskatalog und Blog.

Können Sie Rangplätze zusagen?

Nein, und wer das tut, sagt etwas zu, worüber er nicht verfügt. Zusagen lässt sich die Arbeit: jeder Befund dokumentiert, jede Massnahme begründet, und nach der Umsetzung nachweisbar, was sich geändert hat.

Wir sind in einer Nische — lohnt sich das überhaupt?

In einer Nische lohnt es sich besonders. Die Anfragen sind wenige, dafür trifft fast jede. Gegen grosse Portale ist bei allgemeinen Begriffen kaum anzukommen, bei spitzen Begriffen im eigenen Gebiet dagegen schon.