Robin Stohler

KI-Webdesign und Webentwicklung aus Zürich

Webdesign und WordPress

Eigene Themes statt Baukasten, eigene Plugins, wo ein fertiges nicht passt. Dazu die laufende Betreuung: Aktualisierungen, Sicherungen, Umzüge, und der Anruf, wenn etwas klemmt.

Warum kein Baukasten

Ein gekauftes Theme bringt Hunderte Einstellungen mit, von denen Sie fünf brauchen. Der Rest wird trotzdem geladen und muss trotzdem gepflegt werden. Bei jeder Aktualisierung besteht die Chance, dass etwas verrutscht, das Sie nie eingestellt haben.

Ein eigenes Theme enthält nur, was Ihre Seite tut.

Es ist kleiner, schneller, und in fünf Jahren kann jemand anders noch nachvollziehen, warum es so gebaut ist.

Beispiele aus laufender Arbeit

Für jungbleiben.ch ein Child-Theme mit eigenem Auslieferungsweg, der vor jedem Aufspielen eine Serversicherung anlegt, dazu ein Plugin für die seiteneigenen Rechner.

Für das Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie ein Chatbot als vollständiges Plugin, mit Administrationsoberfläche, Schnittstelle und Sprachdateien.

Diese Website selbst ist ein Block-Theme ohne ein einziges Plugin.

Was Sie bekommen

  • Eigene Themes auf Basis des Block-Editors
  • Eigene Plugins für Funktionen, die es fertig nicht gibt
  • Relaunch bestehender Seiten mit Übernahme der Inhalte
  • Laufende Betreuung mit Sicherungen und Aktualisierungen

Eigenes Theme statt Baukasten

Ein gekauftes Theme ist am Anfang billiger und wird mit der Zeit teurer. Es bringt Funktionen mit, die Sie nie brauchen, lädt sie trotzdem, und jede Anpassung kämpft gegen Voreinstellungen, die jemand anders für einen anderen Zweck getroffen hat.

Ein eigenes Theme enthält, was Ihre Seite braucht, und sonst nichts. Das macht sie schneller, weil weniger geladen wird, und wartbarer, weil es weniger Teile gibt, die kaputtgehen können. Gebaut wird mit dem Block-Editor, den Sie aus jeder WordPress-Seite kennen — Sie bearbeiten Ihre Inhalte weiterhin selbst.

Ein eigenes Plugin kommt dann dazu, wenn eine Funktion fehlt und das nächstbeste fertige Plugin drei Dinge zu viel tut. Auch hier gilt: weniger Teile, weniger Angriffsfläche, weniger Aktualisierungen, die etwas umwerfen können.

Umzug einer bestehenden Seite

Der häufigste Fall ist nicht der Neubau, sondern die gewachsene Seite, die niemand mehr anfassen will. Zehn Plugins, davon vier seit Jahren nicht aktualisiert, ein Theme, dessen Hersteller nicht mehr existiert, und irgendwo eine Anpassung, die jemand direkt in einer Datei gemacht hat.

Ein Umzug beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme: Welche Adressen gibt es, welche davon bekommen Verkehr, welche sind von aussen verlinkt. Jede davon muss nach dem Umzug in einem Schritt an ihrem neuen Ziel ankommen. Wird das ausgelassen, kostet der Umzug Sichtbarkeit, die über Jahre aufgebaut wurde.

Der Umbau selbst läuft auf einer Zweitfassung, nicht an der laufenden Seite. Umgeschaltet wird erst, wenn alles steht.

Was laufende Betreuung umfasst

  • Aktualisierungen von WordPress, Theme und Plugins, mit vorheriger Sicherung
  • Sicherungen, die nachweislich zurückgespielt werden können — eine ungeprüfte Sicherung ist keine
  • Überwachung der Erreichbarkeit und des Dateibestands
  • Kleine Änderungen an Inhalten und Aufbau, ohne dass daraus jedes Mal eine Offerte wird
  • Einmal im Jahr ein Blick auf Ladezeiten, Auffindbarkeit und alles, was sich seither überlebt hat

Betreuung heisst nicht, dass Sie nichts mehr selbst machen können. Alle Zugänge liegen bei Ihnen, der Aufbau ist beschrieben. Sie kaufen Zeit, nicht Abhängigkeit.

Warum eine Seite schnell bleiben muss

Ladezeit ist kein technisches Feinbild, sondern die erste Hürde vor jedem Inhalt. Google misst dafür drei Werte am tatsächlichen Verhalten echter Besucher: wie lange das grösste Element bis zur Darstellung braucht, wie träge die Seite auf die erste Eingabe reagiert, und wie stark das Layout beim Laden noch springt.

Bewertet wird nicht der Durchschnitt, sondern das schlechteste Viertel. Eine Seite, die auf einem neuen Gerät im Büro-WLAN schnell ist, kann trotzdem durchfallen, weil ein grosser Teil der Besucher sie auf einem vier Jahre alten Telefon im Zug aufruft.

Die Bremse liegt fast nie am Server. Sie liegt bei unkomprimierten Bildern, bei Schriften, die nachgeladen werden und den Text erst später erscheinen lassen, und bei Skripten für Funktionen, die es längst nicht mehr gibt. Ein eigenes Theme hat hier den einfachen Vorteil, dass gar nicht erst geladen wird, was niemand braucht.

Was eine Website im Gesundheitsbereich konkret leisten muss, steht ausführlich im Beitrag Website für eine Psychotherapiepraxis — von der Frage, was auf die Startseite gehört, bis zur ersten Kontaktaufnahme.

Häufige Fragen

Ich habe schon eine Website. Muss die weg?

Meistens nicht. Bei mehreren meiner Projekte war die bestehende Seite die Grundlage und wurde geprüft, entrümpelt und weiterentwickelt. Ein Neubau lohnt sich, wenn der Unterbau die nächsten Jahre nicht tragen würde.

Wie lange dauert ein Relaunch?

Für eine Praxisseite mit zehn Seiten typischerweise drei bis sechs Wochen, abhängig davon, wie schnell die Texte kommen. Der Engpass sind fast immer die Inhalte, nicht die Technik.

Muss ich WordPress nehmen?

Nein, aber es spricht viel dafür: Sie finden jederzeit jemand anderen, der damit umgehen kann. Genau das ist bei Speziallösungen das Problem.

Was kostet die laufende Betreuung?

Das hängt davon ab, wie viel Bewegung auf der Seite ist. Eine Praxisseite mit wenigen Änderungen braucht wenige Stunden im Jahr, ein Institut mit Kurskatalog deutlich mehr.

Kann ich meine bestehende Seite behalten und nur einzelne Teile erneuern?

Oft ja, und das ist meist die günstigere Wahl. Ein Neubau lohnt sich, wenn der Unterbau nicht mehr trägt. Solange er trägt, ist der Umbau am Bestand schneller, billiger und kostet keine Sichtbarkeit.

Warum WordPress und nicht ein Baukasten wie Wix oder Squarespace?

Weil ein Baukasten seine Grenze dort hat, wo Ihre Seite etwas Eigenes tun soll — eine Anbindung an Ihre Buchhaltung, eine Auswertung, ein eigenes Verzeichnis. Solange eine Seite reine Darstellung ist, ist ein Baukasten eine vernünftige Wahl. Sobald sie arbeitet, nicht mehr.